Ich kannte Andreas lange. Aber was heißt das schon, einen Menschen kennen? Ich war häufig in seiner Wohnung. Wenn die Person nicht mehr da ist, betrachtet man die bekannte Wohnung anders. Die Dinge rücken ins Zentrum des Interesses. Die Abwesenheit der Person erlaubt, daß das erzählerische Potential der Dinge sich entfalten kann. Die Dinge erzählen Geschichten von einer Person, die man zu kennen glaubte, und man bekommt eine Ahnung davon, was es heißt zu glauben, man kenne eine Person.
Einige Fotos der Wohnung, wie wir sie nach dem Tod ihres Bewohners vorfanden, sind jetzt auf der Flickr-Seite.
J.S.

Lieber Joachim,
vielen Dank für die kleinen Erinnerungen an Andreas’ Wohnung. Sie haben mein Herz sehr berührt.
Liebe Grüße
Gabriele
Kommentar von Gabriele — Januar 11, 2008 @ 9:05
VIelen Dank fuer die Erinnerungen and die „Wohnung“, wo ich bei einem BEsuch in Berlin zu einem Uzbek-Dinner harmonisch von Andreas zusammengestellt und gekocht ein paar Stunden verweilte…….
Das Gespraech und der Wortwechsel waren „Teil der Wohnung“..wie so oft mit Andreas ? ? ein vertrauliches Ping-Pong Spiel —-
Kommentar von Niels — März 12, 2009 @ 9:10